Welche Bildung soll es sein? – Der Bologna-Prozess in kritischer Bilanz

18. April 2014 | Von | Kategorie: Veranstaltungen & Fortbildungen

Wohl keine Hochschulreform hat die Universitäten und Hochschulen so gründlich verändert und ist bis heute so umstritten, wie der so genannte „Bologna-Prozess“. Schneller, internationaler und strukturierter sollte studiert werden, so fassen Experten die Grundziele der „Bologna-Deklaration“ zusammen, die vor knapp 15 Jahren an der Universität der norditalienischen Stadt von Bildungsministern aus 23 Ländern verabschiedet wurde.

Mit der „Modularisierung“ der Studiengänge, der Umstellung auf Bachelor & Master-Abschlüsse und der Einführung eines europäischen Punktesystems (ETCS) sind nur einige Kernelemente der „Reform“ genannt, an deren Zielen und Wirkungen die Streitlinien verlaufen.

Nach fast 15 Jahren ist es an der Zeit, einmal genau hinzuschauen. Was waren die Ziele? Was wurde erreicht? Was muss und was kann geändert werden?

Die Tagung geht sowohl grundsätzlichen Einwänden nach, wie der Frage nach einer Ökonomisierung der Bildung als Folge der Bologna-Reform; Stichwort „unternehmerische Hochschule“. Verbunden damit ist die Frage nach einem Bildungsbegriff und der Differenzierung zwischen Universität und Fachhochschule.

Gefragt wird aber auch nach dem Stand der Umsetzung. Ist der Bachelor als berufsqualifizierender Abschluss anerkannt? Ist die Modularisierung ein Flop? Wie steht es mit der Anerkennung erworbener Punkte bei einem Wechsel? Ist das Studium zu „verschult“? u.v.m.

Veranstalter: Kooperationsstelle Hochschulen und Gewerkschaften Osnabrück in Zusammenarbeit mit dem Ak Hochschule der GEW OS Stadt

Das Programm zur Tagung finden Sie in Kürze hier. Es besteht jedoch bereits die Möglichkeit der Online-Anmeldung.

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