Andreas Keller, stellvertretender Vorsitzender der GEW, spricht am Di, 21.1.2020 in Osnabrück

12. Dezember 2019 | Von | Kategorie: Aktuelles, Hochschule, Termine

Studium und Lehre stärken?  Der Zukunftsvertrag zwischen Studienqualität und prekären Arbeitsverhältnissen

Andreas Keller, stellvertr. Vorsitzender der GEW

Der „Zukunftsvertrag Studium und Lehre stärken“ zwischen Bund und Ländern wird dauerhaft 4 Mrd. Euro für die Hochschulen bereit stellen. Die Länder sind aufgefordert, Konzepte für die Verwendung der Mittel zu erstellen, in denen auch die Stärkung der unbefristeten Beschäftigungsverhältnisse eine Rolle spielen soll.
Was steckt dahinter? Was können wir wirklich von den Konzepten erwarten? Welche Bedeutung haben die Verhandlungen um die Hochschulfinanzierung und den Zukunftsvertrag für Studien- und Arbeitsbedingungen?

Seit Jahren arbeitet die GEW bereits daran, die Studien- und Arbeitsverhältnisse an den Hochschulen zu verbessern. Bezüglich der Arbeitsverhältnisse wurden das Templiner Manifest (2010) und der HerrschingerKodex „Gute Arbeit in der Wissenschaft“ (2011) erarbeitet. Bei der Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) konnte die GEW wirkungsvoll ihre Position einbringen.

Beim Zukunftsvertrag hat sich die GEW mit dem Netzwerk für Gute Arbeit in der Wissenschaft (NGAWiss) für Dauerstellen und die Dynamisierung der Mittel eingesetzt, um die Qualität von Studienangeboten und Arbeitsplätzen nachhaltig zu erhöhen.

Gegen die Bayreuther Erklärung hat sie sich klar positioniert.
Andreas Keller berichtet aus der Perspektive der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) über die gegenwärtigen Entwicklungen.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, 21.1.2020, um 18 Uhr (c.t.) in Raum 15/131 (EW-Gebäude) der Universität Osnabrück statt. Die Veranstaltung wird vom Arbeitskreis Initiative Hochschulen der GEW Osnabrück-Stadt und der studentischen Initiative „besser studieren und arbeiten organisiert“.

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